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29.08.2007

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Erneute politische Weinwanderung durch die Vorderpfalz

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Am 15.09.2007 werden Freie Nationalisten und die NPD erneut eine politische Weinwanderung durch die Vorderpfalz durchführen. Gerade zur Zeit des Bad Dürkheimers Wurstmarktes, beaknnt als das größte deutschen Weinfest, werden Nationalisten auf die fatalen Auswirkungen der Globalisierung auf die deutschen Winzer aufmerksam machen.

Motto:
Heimischen Wein schützen! Globalisierung stoppen!
Sonnabend, den 15.09.2007

Beginn:
Herxheim, ca. 13.30Uhr Bahnhof

Kundgebungen:
Kallstadt, ca. 15.00Uhr Kerweplatz
Erpolzheim, ca. 16.00Uhr Ecke Maurerstraße / Weisenheimer Str.

Deutscher Wein statt Ami-Fusel !

Nur die NPD schützt einheimische Winzer !

Wie viele schon wissen, dürfen seit dem 1. Januar 2006 amerikanische Kunstweine ohne Kennzeichnung dessen in deutschen Supermärkten verkauft werden. Die bisher in Deutschland verbotene Zugabe von Apfelsäure, künstlichen Aromastoffen oder Gen-Enzymen ist ab sofort legal. Schon sind auch die ersten gentechnischen Veränderungen
geplant. Gleichzeitig werden deutsche Herkunftsangaben nicht umfassend geschützt.

Schon jetzt können sich deutsche Weinbauern meist keine deutschen Weinleser mehr leisten und müssen auf polnische Saisonkräfte zurückgreifen. Der Schutz des deutschen Weines muß gewährleistet werden, sonst sieht es für die 8000 Weinbaubetriebe, Kellereien und Erzeuger-Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz bald noch schlechter aus. Nur ein Reinheitsgebot für Wein kann den Qualitätsverlust des deutschen Weines verhindern. Schlechtere internationale Standards sind nicht einzuführen, da sich die USA schon vor über 20 Jahren aus allen Regelungszwängen des “Welt-Wein-Instituts” herausgeschlichen haben. Deutscher Wein muß ein heimisches Naturprodukt bleiben und kein chemisches Mischgetränk multinationaler Großkonzerne!

Die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der europäischen Weinmarktordnung sind ein Schlag in das Gesicht der deutschen Winzer.

Bei einer Umsetzung drohen Ihnen erhebliche Wettbewerbsnachteile und Einbußen. Es soll ein traditionelles Verfahren bei der Weinbereitung verboten werden, die Anreicherung mit Saccharose. In sonnenarmen Jahren nutzte man schon vor langem den aus Rüben gewonnenen Zucker als Ausgleich. Dies ist allerdings nur in begrenztem Maß erlaubt, um unter bestimmten Bedingungen den Alkoholgehalt zu erhöhen, allerdings nicht, um ihn zu süßen. Der höhere Alkoholgehalt ist häufig erwünscht, um die Säure zu mildern und den Geschmack abzurunden. Natürlich ist das Anreichern nur bei Tafel- und Qualitätswein erlaubt, nicht bei den besseren Sorten. In Rheinland-Pfalz ist maximal eine Anhebung um 3,5% gestattet und dies bei Tafelwein nur auf höchstens 12%. Vor allem die deutschen Winzer sind von den geplanten Einschnitten, die in Brüssel geplant werden, betroffen. Nach dem Willen der Europäischen Kommission soll die Anreicherung mit Saccharose verboten werden und nur noch mit rektifiziertem Traubenmostkonzentrat durchgeführt werden. Dies kommt vor allem den südlichen Ländern zugute, die das Konzentrat aus Weinüberschüssen gewinnen, und somit teuer nach Deutschland verkaufen können.

Die deutschen Winzer müssen vor den Plänen der EU geschützt werden und dies kann nur die NPD tun.

Deutscher Wein muß ein heimisches Naturprodukt bleiben und kein chemisches Mischgetränk multinationaler Großkonzerne!

NPD KV Deutsche Weinstraße

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