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21.07.2010

Helden oder feige Terroristen?

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Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg bezeichnete in einer Rede zur Vereidigung von Bundeswehrrekruten am 20.Juli 2010 die Attentäter des 20.Juli 1944 um Graf Stauffenberg als Helden. Stauffenberg und seine Mitverschwörer glaubten, mit der Beseitigung des Reichskanzlers und obersten Befehlshabers der Wehrmacht, den Krieg zumindest im Westen beenden und den totalen Zusammenbruch und die Zerstörung Deutschlands somit noch abwenden zu können. Angesichts der mehrfachen Forderungen und Bekundungen der Alliierten nach bedingungsloser Kapitulation Deutschlands und dem Ziel, Deutschland und das deutsche Volk auslöschen zu wollen (Aussagen Churchills vor dem Krieg, Kaufman-, Morgenthau- und Hootonplan usw.), allerdings eine mehr als blauäugige Vorstellung. Weiterhin haben Mitverschwörer Stauffenbergs bereits jahrelang Landes- und Hochverrat begangen und durch ihre Verratshandlungen das Leben tausender einfacher deutscher Soldaten auf dem Gewissen.

Diese Leute als Helden zu bezeichnen, ist nur im geistigen Klima der BRD möglich. Stauffenberg selber hat sich allerdings an diesen Verratshandlungen nicht beteiligt. Vielmehr hatte er in seiner Dienststellung im Ersatzheer genauen Einblick in die Personalsituation, insbesondere nach der Katastrophe des Zusammenbruchs der Heeresgruppe Mitte Ende Juni 1944 an der Ostfront, was seinen Entschluß zum Attentat auf Adolf Hitler sicher bestärkte.

Völlig abwegig ist es, wenn die politische Klasse der BRD Stauffenberg sozusagen als Vorkämpfer für „Demokratie und Freiheit“, wie diese Begriffe heute mißbräuchlich verwendet werden, für sich in Anspruch nehmen will. Stauffenberg würde mit seinen politischen Überzeugungen heute ein Fall für den Verfassungsschutz sein und als Rechtsextremist denunziert werden. Alleine seine territorialen Vorstellungen nach einem Friedensschluß gingen weiter, als die der NS-Führung. So hielt es Stauffenberg für unabdingbar, daß alle nach dem 1. Weltkrieg abgetrennten Gebiete (also auch Nordschleswig und Elsaß-Lothringen), aber auch Südtirol wieder zurück an Deutschland fallen müßten (Österreich sowieso). Stauffenberg war folglich ein großdeutscher, völkischer Nationalist und er würde sich, wenn er könnte, dagegen verwahren, von US-Marionetten und BRD-Gartenzwergen vereinnahmt zu werden.

Es gibt heute viele Deutsche, die im gegenwärtigen System und seiner politischen Klasse die Totengräber Deutschlands und des deutschen Volkes sehen. Was wäre eigentlich, wenn ein Bundeswehr-Oberst – im Bewußtsein, daß der Afghanistaneinsatz verbrecherisch und ungerecht sei und die Deutschen lediglich Söldnerdienste für eine fremde Macht verrichteten – der Bundeskanzlerin Merkel eine Aktentasche unter den Schreibtisch stellen und dann das Weite suchen würde? Wäre dieser Oberst ein Held oder ein feiger Terrorist?


Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/


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