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08.02.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Raus aus der EU – sonst wird es immer teurer für uns Deutsche

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Das Gezerre um ein weiteres Hilfspaket für Griechenland wird immer dramatischer. Griechenland kommt mit dem Umsetzen der Zwangsreformen und der von der EU verordneten Rotstiftpolitik im Lohn- und Rentenbereich nur schleppend voran – Streiks und politische Uneinsichtigkeit tun ihr Übriges dazu. Über ein zweites Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro wird derzeit verhandelt. Aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage wird allerdings in EU-Kreisen schon eine Erhöhung auf 150 Milliarden Euro verlautbart. Die Belastungsgrenze der meisten EU-Geberländer ist bereits erreicht, sodaß Deutschland das Gros der zusätzlich notwendig werden Finanzhilfen schultern müssen wird. Griechenland erweist sich immer mehr als Faß ohne Boden.
Mittlerweile befürworten laut offiziellen Umfragen 53 Prozent der Deutschen einen Ausschluß Griechenlands aus der EU: Würden die Medien und die verantwortlichen Politiker mit den tatsächlichen Zahlen nicht hinter dem Berg halten, die noch nötig werden, um die Pleitestaaten zu sanieren, wäre die Zustimmung, den Euro-Moloch endgültig in den Orkus der Geschichte zu jagen, noch wesentlich größer.

Die Rekapitalisierung der Banken, des größten Hätschelkinds der EU, läuft derzeit auf Hochtouren. Auf einen Plan zur finanziellen Sanierung der griechischen Banken, zu großen Teilen auf deutsche Kosten, hat man sich bereits geeinigt. Gegenüber dem „Tagesspiegel am Sonntag“ äußerte der enge Vertraute Angela Merkels, Peter Altmaier, daß es weitere Milliardenkredite für Griechenland geben werde. Bis vor kurzem wurde behauptet, daß ein Schuldenschnitt seitens der privaten Gläubiger ausreiche, um Griechenland wieder auf die Beine zu helfen. Mittlerweile wird auch öffentlich eingestanden, daß sich auch die Europäische Zentralbank und nationale Notenbanken an der Entschuldung Griechenlands beteiligen sollen. Auch das würde den Steuerzahler zusätzlich belasten.

Einige griechische Regierungsvertreter möchten auf eine notwendige Sparpolitik gänzlich verzichten und bauen stattdessen ein politisches Luftschloß. Es müsse ein gigantisches Investitionsprogramm her, das wieder zu mehr Beschäftigung und einem Erstarken der griechischen Volkswirtschaft führen würde. Die Gelder dafür sollen selbstverständlich von den EU-Geberländern kommen, die sich im Gegenzug zugunsten Griechenlands stärker verschulden sollen. Der Irrsinn scheint grenzenlos zu sein.

Der bayrische CSU-Finanzminister Markus Söder fordert inzwischen indirekt einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Dieser Einwurf kommt jedoch viel zu spät, zu viele Staaten sind von der Schulden- und Eurokrise schon infiziert, sodaß selbst ein Ausstieg Griechenlands das drohende Finanz-Domino nicht mehr aufhalten kann.
Deutschland muß selbst aktiv werden und sich aus der EU zurückziehen, um nicht am Ende die Schuldenberge unzähliger weiterer maroder Mitgliedsstaaten schultern zu müssen. Das Damoklesschwert der laut einer US-amerikanischen Studie für eine Sanierung der europäischen Staatsfinanzen notwendig werdenden 5 Billionen Euro schwebt so lange über uns Deutschen, bis wir das einzig Richtige tun:

Ausstieg aus der Brüsseler EU-Knechtschaft und Wiedereinführung einer eigenen, stabilen Währung!

Ronny Zasowk

Zur Kampagneseite "Raus aus dem Euro"

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