04.06.2007
Vom 27. bis zum 30.Mai 1832 versammelten sich auf dem Schloß in Hambach bei Neustadt an der Weinstraße freiheitsliebende Patrioten aus ganz Deutschland. Gegen geistige Bevormundung und Zensur, für Volksherrschaft und die staatliche Einheit des damals in 39 Kleinstaaten zersplitterten Deutschlands wagten die Volksmassen den Schritt in die Öffentlichkeit. Damals versammelten sich zwischen 20 000 und 30 000 Deutsche, was für die damaligen Verhältnisse einmalig war. Schließlich wurden nationale Demokraten als Demagogen brutal verfolgt. Auch französische und polnische Patrioten bekundeten ihre Solidarität mit dem deutschern Ringen um Freiheit und Selbstbestimmung. „Deutschlands Wiedergeburt“ stand auf der schwarz-rot-goldenen Fahne die der politischen Manifestation voranwehte, die ein wichtiger Meilenstein für die Entstehung eines modernen deutschen Nationalstaates werden sollte. Dieses Ereignis ist als „Hambacher Fest“ in die deutsche Geschichte eingegangen und jährt sich in diesem Jahre zum 175. Male. Die NPD sieht in dem Fanal von Hambach eine wichtige geistige Traditionslinie der Partei. Auch heutzutage sind Meinungsfreiheit und freie Forschung in Gefahr, wie die drakonischen Haftstrafen für Ernst Zündel und Germar Rudolf beängstigend belegen. An dieser Stelle sei auf die lesenswerte Publikation von Josef Schüßlburner/Hans-Helmuth Knütter „ Was der Verfassungsschutz verschweigt“ vom konservativen Institut für Staatspolitik hingewiesen. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet an dem Tag, am dem etablierte Politiker aller Couleur mit huldvollen Worten am 27.Mai während der Jubiläumsfeier die demokratischen Verhältnisse in der BRD loben, wieder mal eine nationale Musikveranstaltung im pfälzischen Kirchheim auf Geheiß des SPD – Innenministers Bruch gewaltsam aufgelöst wurde und ausländische Konzertbesucher sich über die totalitären Maßnahmen erstaunt reagierten. Und die nationale Selbstverleugnung treibt weiter ihre Blüten. So fordert die regierende CDU – Landtagsfraktion in Düsseldorf allen ernstes einen Beitritt Nordrhein-Westfalens zum Benelux-Vertrag, mit der Begründung „ Maastricht ist uns näher als Passau“! Spätestens hier merkt man, dass die Union ihren separatistischen Tendenzen seit Adenauer treu geblieben ist. Letztlich sind NRW und RLP durch alliierten Beschluss künstlich geschaffene Gebilde. Kein Wunder also, dass Beck das Hambacher Fest nur für seine EU-Propaganda nutzt. Im Laufe des Jahres wird die NPD Rheinland-Pfalz durch Aktionen beweisen, daß der nationale Widerstand es nicht tatenlos hinnehmen wird, dass ausgerechnet die reaktionären Metterniche von heute die nationaldemokratischen Traditionen verfälschen. Als Nationaldemokraten wissen wir: Der Geist von Hambach ist nicht tot, es kommt bald ein deutsches Morgenrot!
Verantwortlich: Safet Babic, Landespressesprecher