21.05.2007
Werte Kameraden!
Mit dem Tod unseres Kameraden und Ehrenvorsitzenden der NPD Rheinland-Pfalz am 10. Mai 2007 ist Deutschland um ein weiteres Stück ärmer geworden. Ärmer, wenn es um Ehre, Anstand, Pflichtbewusstsein, Tradition und Treue fürs Vaterland geht.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Anwesenden, die unseren Kameraden bei der Bestattung am Mittwoch, 16. Mai, in Edenkoben, auf seinem letzten begleitet und ihm die letzte Ehre erwiesen haben. Unser Landesvorsitzender Peter Marx hielt eine entsprechende Ansprache bei der Beerdigungszeremonie, in denen er die Verdienste von Egon Daub würdigte. Auch Kamerad Hans-Jürgen Hertlein ergriff stellvertretend für den Stahlhelm das Wort und erwies ihm die letzte Ehre.
Egon Daub war ein besonderer Deutscher und hatte ein bewegtes erlebnisreiches Leben. Er widmete sein Leben dem Kampf für Deutschlands Zukunft und war bis zuletzt politisch aktiv, weswegen wir hier einen kurzen Rückblick auf sein Leben darstellen.
Egon Daub wurde am 24. April 1913 geboren. Er trat am 13.10.1931 in die Reichswehr ein, ab 1939 bis Mai 1940 sicherte er den Westwall im Saarland und in der Eifel ab, von dort war er beim Vormarsch über Belgien nach Frankreich dabei, wurde von dort nach Polen verlegt, zuerst mit der 263. Infatrie-Division, ab 21.06.1941 Stoßtruppführer beim Regiment 463 über den Bug, ab Oktober kam der Vormarsch auf Moskau.
Am 26. Januar 1942 wurde Egon Daub schwer verwundet und wurde nach einem Lazarett-Aufenthalt 1943 zur Feld-Unteroffiziersschule abkommandiert. Im Februar 1944 nach Tarnopol zum Füs.-Battaillon "Demba", wo er vom 11. März bis 13. April 1944 schwere Kämpfe in Tarnopol durchstand, für die er wegen besonderer Tapferkeit mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet wurde.
Kurz darauf, am 16. April 1944 wurde er beim Ausbruch schwer verwundet und kam in russische Gefangenschaft, aus der er erst am 30. November 1949 entlassen wurde.
Sein letzter Dienstgrad war Leutnant. Kamerad Egon Daub diente bereits in der Ehrenkompanie des Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg und erhielt außer dem Deutschen Kreuz in Gold folgende Auszeichnungen:
Dienstauszeichnung 4. Klasse, Schutzwall-Ehrenzeichen, Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, Eisernes Kreuz 2. Klasse, Eisernes Kreuz 1. Klasse, Infantrie-Sturmabzeichen, Ostfrontmedaille, Verwundetenabzeichen in Schwarz.
Seine letzte Auszeichnung war die Dankes-Urkunde für 40 Jahre Dienst beim Zoll.
Sein Leben ist uns in Erinnerung und seine Taten unser Vorbild.