14.03.2007
Die Einwohnerzahl Ludwigshafens stieg 2006 insgesamt um 481 auf 167 906. Dies geht aus einem Bericht vor dem Stadtentwicklungsausschuß hervor. Stark zugenommen hat vor allem der Anteil Ausländeranteil. Dieser stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent.
Dies ist aber nur ein Teil der Wahrheit: Die doppelte Staatsbürgerschaft wird immer häufiger in Anspruch genommen. Geburten und Einbürgerungen. Deren Gesamtzahl stieg im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 13 418. Einen „Migrationshintergrund“ haben 26,7 Prozent aller Ludwigshafener.
Und jeder Zehnte, der einen deutschen Paß besitzt, verfügt noch über eine weitere Staatsbürgerschaft. Besonders stark nachgefragt wurde die Einbürgerung im vergangenen Jahr von:
Türken (2545),
Polen (2530),
Rumänen (1480) und
Italienern (1133).
Auch insgesamt stellen weiterhin die Türken (10 312) die größte Ausländergruppe. Es folgen die Italiener (5960), Serben/Montenegriner (2382), Griechen (2121) und Polen (1488).
Vor allem durch Zuzüge aus anderen Bundesländern und europäischen Nachbarstaaten hat sich die Einwohnerzahl in Ludwigshafen um 881 erhöht. Auffällig: Immer mehr Osteuropäer kommen in die Vorderpfalz. Bei den Deutschen fällt aber die so genannte Fernwanderungsbilanz mit minus 132 negativ aus.
Besonders deutlich macht sich der hohe Ausländeranteil bei den Geburten bemerkbar. 59 Prozent aller Babys haben einen „Migrationshintergrund“. Dies ist ein Spitzenwert in Rheinland-Pfalz, erklärte ein Verwaltungsexperte. Scheinbar scheinen hiesige Politiker noch stolz auf diesen Wert zu sein! Zum Vergleich: Bei den Sterbefällen liegt die Quote der Nicht-Deutschen gerade mal bei vier Prozent.
Bei solchen Zahlen wird jeden Deutschen nochmals vor Augen geführt, daß wir Deutschen um das Fortbestehen unseres Volkes stark besorgt sein müssen. Nur die Rückführung großer Zahlen von Ausländer in ihre Heimatländer und eine gesunde Familienpolitik kann diesem drohenden Untergang noch entgegenwirken.
Quelle: Ben aus Ludwigshafen