12.03.2007
Das Bündnis gegen Rechts ist noch händeringend auf der Suche nach einem Veranstaltungsraum für ihre Informationsveranstaltung „Argumente gegen rechte Stammtischparolen“. Dieses Bündnis, bestehend aus Gewerkschaftern, WASG, Grünen und deren Jugendorganisation, möchte am 30. März 2007 eine Veranstaltung an der Weinstrasse abhalten, in der sie Gegenargumente gegen rechte Stammtischparolen vorstellen möchte.
Ein kleines Problem hat aber der Kreis um Achim Hoffmann vom Bündnis gegen Rechts an der Weinstrasse: Man bekommt keinen Veranstaltungsort mehr!
Hat man sich denn etwa auf den letzten Veranstaltungen in den Räumen der Gemeinden einfach zu schlecht benommen?
Oder war die antifaschistische Hetze und Gewalt bei der letzten Demonstration für Bürgermeister und Gemeinde einfach zu groß?
Das Bündnis gegen Rechts machte am 13. Januar 2007 bei der Demonstration gegen die beiden nationalen Zentren an der Weinstrasse gemeinsame Sache mit dem linksautonomen Bündnis „ Keine Schorle für Nazis“. Bei dieser Demonstration kam es zu massiven Ausschreitungen der 300 Demonstrationsteilnehmer. Im Demonstrationszug befanden sich auch viele Mitglieder des Bündnisses gegen Rechts und solidarisierten sich mit den Krawallmachern. Hier zeigten die Konsorten um Hoffmann ihr wahres Gesicht – dies scheint ihnen nun aber zum Verhängnis zu werden…
Die Gemeinde Kirchheim möchte zukünftig diesem Bündnis keine öffentlichen Räumlichkeiten mehr zur Verfügung stellen. Die Kirchheimer Oberbürgermeisterin Ingrid Rehg kreidet laut Rheinpfalz vom 10. März 2007 Achim Hoffmann an, daß er die linksradikalen und gewaltbereiten Demonstranten am 13. Januar 2007 auch nach Kirchheim gebracht hat und somit werden ihm zukünftig keine öffentlichen Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt. Ebenfals in Altleiningen sieht man keine Veranlassung mehr, diesem Bündnis noch weiter eine Plattform für ihre Hetze zu bieten.
Die Betreiber der beiden Nationalen Schulungszentren haben sich spontan bereit erklärt, dem Bündnis gegen Rechts eines ihrer Zentren für diesen Abend zur Verfügung zu stellen. Einziges Manko dürfte für Achim Hoffmann und seinem Kreis sein, daß man auf dieser Veranstaltung auch Personen des Nationalen Widerstandes zu Wort kommen lassen müßte. Diese Diskussionsteilnehmer der nationalen Opposition werden aber nicht nur für rechte Stammtischparolen Argumente liefern, sondern klar und offen eine nationale Weltanschauung vertreten und auch begründen können.
Weiterhin entbrannte in Grünstadt eine interessante Diskussion über linke Aufkleber, die im gesamten Stadtgebiet auf öffentlichen Grund geklebt worden. Die Stadtherren sind empört über diese Verschändelung der Straßen und Verkehrsschilder und befürchtet einen "Zweifrontenkrieg" zwischen Links und Rechts. Einen interessanten Artikel aus der Rheinpfalz kann man hierzu beim Infoladen Ludwigsburg lesen: http://www.infoladenludwigsburg.de.am
Nur noch eine klare Abgrenzung von linksradikalen Antifagruppen kann dem Bündnis gegen Rechts noch helfen, wieder eine Räumlichkeit an der Weinstrasse zu finden. Somit würden dann jedoch militante Antifagruppen aus Mannheim und Heidelberg auch noch ihren letzten Verbündeten an der Weinstrasse verlieren – die Bevölkerung hat man schön längst vergrault - spätestens durch die oben genannte Aufkleberaktion.
In Bad Dürkheim scheint die evangelische Kirche aber keine Berührungsängste zum genannten Bündnis gegen Rechtsradikalismus aus Grünstadt mit dessen Bündnisbestrebungen zur autonomen und gewaltbreiten linken Szene zu haben. Im protestantischen Dekanat wurde eine neue Koordinierungsstelle eingereichtet, die alle Aktionen gegen Rechtsradikalismus im Landkreis vernetzen will. Hierzu zählen scheinbar auch Personen, die Gewalt als politisches Mittel wie auf der Demonstration in Grünstadt und Kirchheim nicht ablehnen.
Man darf sicherlich gespannt sein, wie sich das Bündnis gegen Rechts nun aus den selbstverursachten Schlammassel befreien will bzw. kann. Eins sei aber noch mal diesem Bündnis gesagt:
Keine Veranstaltung über uns ohne uns.
Auch nicht am 30. März 2007 - sei es in Grünstadt oder anderswo!
Quelle: Aktion Deutsche Weinstrasse ...