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22.02.2007

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors in Worms

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Am Abend des 21.02.07 fand in Worms eine Mahnwache, angemeldet vom NPD-Kreisverband Worms-Alzey, zum Gedenken an den alliierten Bombenterror statt.

Etwa 30 Kameraden mit schwarzen und schwarz-weiß-roten Fahnen versammelten sich um 19:00 Uhr auf dem Ludwigsplatz (an der Kaiserpassage) und nahmen Stellung in einem Halbkreis. Darauf folgte eine Rede, in der es schwerpunktmäßig um die Bombenangriffe auf Worms ging. Am 21.02.1945, an dem die schwersten Angriffe auf Worms zu verzeichnen waren, fielen Hunderte Wormser den alliierten Terrorangriffen zum Opfer. Die Rede wurde massiv von etwa 10-15 Gegendemonstranten des Aktionsbündnisses „Worms wehrt sich“ durch Drillerpfeifen und Gegenreden, die vor Dummheit gar nicht zu überbieten waren, gestört. Nach der Rede wurde eine Schweigeminute abgehalten, um den Toten, die bei den Angriffen ihr Leben lassen mußten, zu gedenken.

Zum Abschluß wurde noch gemeinsam das Lied „Ein junges Volk steht auf" gesungen und unsere Kameraden machten sich wieder auf den Heimweg.

Die Veranstaltung wurde etwa von 40 Polizisten begleitet.

Quelle: Patrick aus Worms

 

Anbei die Rede, welche an diesem denkwürdigen Tag vorgelesen wurde:

Für die meisten war es ein langsames, qualvolles Sterben. Über die Zahl der
Deutschen, die diesem alliierten Massenvernichtungsunternehmen zum Opfer
fielen, gibt es keine historisch einwandfreie Angabe. Zehntausend Familien
wurden buchstäblich mit Urahne, Ahne, Mutter und Kind ausgerottet, so daß
niemand mehr Nachforschungen nach ihrem Verbleib anstellen konnte. Gar nicht
zu reden von Verwundetenzügen, Truppentransportern, Kindergruppen, die in
Versorgungslager und Heime fuhren, Fremdarbeitern. Gefangenen, Reisenden,
die vom Bombensturm erfaßt und mit auf den deutschen Scheiterhaufen
verbrannt wurden. Dazu kommt, daß in vielen Städten und Ortschaften die
Meldekarteien mit vernichtet wurden und deshalb über die Bewohner gar keine
Unterlagen mehr vorhanden waren. Ein Großteil der Leichen konnte oftmals
nicht mehr aufgefunden werden: Sie waren verglüht oder aus der eingeebneten
Tiefe nicht zu bergen.

Luftangriffe auf Worms seit Kriegsbeginn

Luftalarme gab es an sich seit Kriegsbeginn ständig, erste Feindbomben
fielen auf Außenbezirke der Stadt in der Nacht vom 2. auf dem 3. September
1941 (erste Opfer, ca. 30 Wohnungen zerstört). Ab 1942 erfolgte mit
zunehmender Ausweitung des englischen Luftterrors "zur Demoralisierung der
Zivilbevölkerung" (Wortlaut Luftmarschall Arthur Harris) eine sich
steigernde Reihe von Angriffen auf umliegende Großstädte wie Mainz,
Darmstadt, Frankfurt und Mannheim-Ludwigshafen. Die immer zahlreicher
werdenden "Kleinangriffe" auf Worms waren demnach zumeist Maßnahmen
einzelner kleiner Flugverbände, um z.B. von einem Großangriff auf eine der
benachbarten Großstädte abzulenken. Bei anderen Bomben handelte es sich um
Notabwürfe (z.B. von getroffenen Feindmaschinen) oder um Folge einzelner
Navigations- oder Markierungsfehler. Beim Rückflug von einem Terrorangriff
auf Ludwigshafen wurden im April 1943 verbliebene Bomben über südöstlichen
Stadtbezirken von Worms abgeworfen. Im Oktober gleichen Jahres erlitten
nördliche Stadtteile Bombenschäden, weil eine Staffel Feindflugzeuge vom
eigentlichen Hauptangriff jener Nacht auf Frankfurt ablenken sollte. Im
gleichen Jahr wurde aufgrund eines Navigationsfehlers anstelle der
Industriestadt Ludwigshafen das zehn Kilometer nördliche Frankenthal
angegriffen und schwer zerstört.

Nur wenige Angriffe galten ausschließlich Worms. Mehrfach wurden feindliche
Flugzeuge angeschossen. Ab September 1944 mehrten sich die Angriffe auf
verschiedene Stadtteile von Worms, darunter sehr viele Tagangriffe
amerikanischer Verbände auf Punktziele (Bahn- und Hafenanlagen, Industrie).
Dabei aber immer wieder und in steigendem Maße Opfer unter der
Zivilbevölkerung (z.B. 13.01.1945 Tagangriff auf die Kaserne Pfortenring, an
selbiger nur leichte Schäden, dafür Zerstörung umliegender (ziviler)
Wohnbebauung.

 

Der britische Terrorangriff am Abend des 21. Februars 1945

Britische Nachtangriffe 21./22. Februar 1945:

Im Einsatz insgesamt 1111 Flugzeuge für drei Hauptangriffe:

- Worms (Stadt), 349 Maschinen;

- Duisburg (Stadt), 373 Maschinen;

- Gravenhorst (Kanalhafen), 177 Maschinen;

übrige Flugzeuge für einige kleinere Unternehmen gegen Berlin und Bremen.

Flugzeugtypen: Viermotorige Bomber vom Typ "Lancaster" und "Halifax"

sowie die zusätzlich mit Bomben bestückten Fernnachtjäger "Mosquito".

Aus dem englischen Angriffsbericht:

"In der Nacht war Halbmond. Über Worms war der Himmel wolkenlos. Von den 349
gestarteten Flugzeugen waren 288 "Halifax", 36 "Lancaster" und 25
"Mosquitos". 17 Flugzeuge gingen verloren, davon 10 durch deutsche
Nachtjäger, 2 durch Flakbeschuß, 5 auf unbekannte Weise. Die Flugroute nahm
einen Anflug über die Südpfalz in Richtung Osten mit einer Kursänderung in
Richtung Nordosten auf Worms zu. Der Abflug erfolgte zunächst nach Norden in
Richtung Mainz, ab Oppenheim/Nierstein nach Westen zurück."

Als Angriffsziel werden neben der befohlenen "Zerstörung der Bebauung" auch
die vorhandenen Industrie- und Eisenbahnanlagen genannt. Letztere sollten
aber bei diesem Terrorangriff so gut wie keine Beschädigungen erfahren,
während insbesondere die Wohnviertel der Altstadt und die südlich daran
angrenzenden Stadtbezirke schwer getroffen wurden.

Der britische Bericht beschreibt zwar die Zielmarkierung mit Leuchtzeichen
(die sog. "Christbäume") als "einwandfrei", merkt jedoch zu Recht an, daß
die Bombardierung "etwas zu früh begonnen hätte". Nicht eingeräumt wird von
englischer Seite, daß durch den Abschuß eines Leitflugzeuges durch Flak über
dem südlichen Vorort Horchheim eine genauere Markierung des einwandfrei
beabsichtigten Zielgebietes "Dom und Altstadt" nicht erfolgen konnte und
somit die Abwürfe zu früh einsetzten. Etliche Bomben fielen auf die
südlichen Vororte Horch- und Weinsheim oder auf freies Feld zwischen
Horchheim und Worms. Dies rettete zwar nicht die Altstadt vor der
Zerstörung, jedoch die nördlich der alten Stadtmauer gelegenen Bezirke und
die nördlichen Stadtbezirke inklusive der Hafenanlagen und des
Güterbahnhofes.

Der britische Bericht fuhr fort: "Einige Flugzeugbesatzungen konnten das
Ziel, d.h. die Stadt Worms erkennen. (...) Die Brände breiteten sich schnell
aus. Es wurden verschiedene Explosionen beobachtet, davon 4 besonders
schwere. Das Feuer konnte noch nach fast 90 Meilen auf dem Rückflug
ausgemacht werden. Zwei Stunden nach dem Hauptangriff warfen bei einem
Nachangriff einige Mosquitos nochmals Bomben über der brennenden Stadt ab."

Die Gesamtmenge der für den Angriff auf Worms bereitgestellten Bomben betrug
365,7 Tonnen Sprengbomben sowie 577,1 Tonnen Brandbomben verschiedener
Bauart (ikl. der kriegsrechtlich umstrittenen, von den Westalliierten jedoch
schonungslos eingesetzten Phosphorbomben (genannt "Phosphorkanister"). Des
weiteren wurde die "Befreiung" von Worms mit der Verwendung von 80
sogenannten "Cookies" (Kekse) "gewürzt", zylinderförmige Bomben großen
Ausmaßes und gewaltiger Sprengwirkung in die Breite, gemeinhin als
"Luftminen", deutscherseits auch (leider zutreffender Weise)
"Wohnblockknacker" genannt. Da Abwurfpräzision und Zielgenauigkeit durch
langjährige Erprobung und verbesserte Technik, verbunden mit dem Absinken
der deutschen Verteidigungsmöglichkeiten in diesen letzten Kriegsmonaten,
stark zugenommen hatten, konnte im Frühjahr 1945 mit einer Trefferquote im
befohlenen Ziel von ca. 70% gerechnet werden.

Angriffszeit: Lt. RAF-Flugplan 20.27 - 20.47 Uhr. Jedoch nach Zeitzeugen,
welche den Angriff erlebt hatten, Angriffsbeginn kurz nach 20 Uhr, Dauer
etwa eine knappe halbe Stunde. Zwischen 20.00 u. 20.25 etwa werden in Worms
auch heute noch zumindest an "runden" Jahrestagen die Glocken zum Gedenken
an diesen Terrorangriff geläutet; in den ersten Nachkriegsjahrzehnten war
dies alljährlich erfolgt, was seit den 1980er Jahren aber stark abgenommen
hat.

Am 21.02.1945 warfen die Bomber ihre Tod bringende Fracht über Worms und
eine geschichtsträchtige deutsche Stadt wurde Opfer der alliierten
"Demokratisierer und Menschheitsbeglücker". Nie wieder!

Damals Dresden und Hiroshima - Heute Bagdad und Beirut - Morgen? ...

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3. Südwestdeutscher Kulturtag 2012
Samstag 14.04.2012 3. Südwestdeutscher Kulturtag 2012 Samstag 14.04.2012 „Damit Kinderland werde, muß Vaterland sein!“ In einer Zeit des Volkstodes, des allumfassenden Liberalismus und der Ichsucht, gibt es wohl kaum ein Thema, welches drängender für unser aller Zukunft ist. Eigene Kinder und der Erhalt unseres Volkes! So soll der „3. Südwestdeutsche Kulturtag“ am 14. April 2012 im Zeichen des Volkserhaltes stehen und auch wieder mit einigen Klischees aufräumen. Als Redner haben sich Dr. Olaf Rose und Udo Pastörs angekündigt. Den geselligen Teil des Tages bilden Projekt Aaskereia/Mahnwache mit ihren rockigen Balladen. Durch den Tag führt der bekannte Aktivist Sebastian Räbiger. Natürlich wird es auch im kommenden Jahr wieder einige Überraschungen geben. Was genau, das sollte man sich am Besten vor Ort selbst anschauen! Wir sehen uns am 14. April im Südwesten! Dr. Olaf Rose: "Deutsche Friedensbemühungen 1939-1945 und die Wahrheit über die Abdankung des englischen Königs" Udo Pastörs: "Kulturrevolution der 68iger und ihr materialistisches Weltbild" Projekt Aaskereia/Mahnwache: mit ihrem nationalen Liedgut Sebastian Räbiger führt durch das Programm Weitere Programmpunkte: - Harfenspielerin, -Volkstanzvorführungen - Laien-Theater, - Frauenchor - Trommler- und Fahnengruppe - Kinderbetreuung + Spielplatz - Speis und Trank - Verkaufs- und Informationsstände - offener Volkstanz nach Veranstaltungsende - Zelt- und Übernachtungsmöglichkeit


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