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25.05.2007

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Deutsches Blut für fremde Interessen

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„Die Wirren des Balkans sind nicht die Knochen eines einzigen pommerschen Grenadiers wert“.Dieser Satz stammt vom „eisernen Kanzler“ Bismarck und macht deutlich, was man seinerzeit von „Auslandseinsätzen“ deutscher Soldaten hielt.

Aus der Geschichte lernen ist leider keine Stärke der herrschenden Polit-Clique, deutsche Soldaten sind mittlerweile in vielen Teilen der Erde zu finden.

In Afghanistan haben jetzt wieder drei davon ihr Leben gelassen – eine klare Antwort auf die Frage nach dem warum bleibt die Politik schuldig.

Eine Armee dient dem Schutz des eigenen Volkes und dem eigenen Land, das ist ihre Aufgabe, vor allem wenn sie sich auf die allgemeine Wehrpflicht stützt. Mit Afghanistan verbindet uns eine historische Freundschaft, Bedrohungen sind von dort nie ausgegangen, auch nicht durch die Taliban.

Dem nationalen Interesse, das allein den Tod deutscher Soldaten rechtfertigen kann, dient der Einsatz am Hindukusch also nicht. Dies gilt vor allem angesichts der Tatsache, dass der US Angriff auf das Land unter fadenscheinigen Gründen erfolgte – wirtschaftliche Interessen dürften hier, wie so oft, den wahren Ausschlag gegeben haben. Das brutale Vorgehen der Amerikaner, dem immer wieder Frauen und Kinder als „Kollateralschaden“ zum Opfer fallen, dürfte den Hass gegen die fremde Besatzung noch vergrößert haben und ist absolut verständlich:
Ein Lump, wer nicht zur Waffe greift, wenn seine Heimat von Fremden vergewaltigt wird.

Es ist eine Schande, dass deutsche Soldaten als Handlanger derartiger Aggressionen fungieren (müssen).

Umso verantwortungsloser das Handeln der deutschen Politik, die hätte wissen müssen (und wohl auch wusste), dass es nur eine Frage der Zeit war, bis auch die Bundeswehr vor allem als Besatzungsmacht wahrgenommen wird.

Natürlich ertönten sofort die Stimmen der üblichen Verdächtigen, die uns weismachen wollen, es gäbe keine Alternative zum weiteren Verheizen deutscher Soldaten – keine Alternative zu sehen heißt, keine sehen zu wollen.

Vollends zur Tragödie wird der Vorfall, wenn man die totale Nutzlosigkeit des Einsatzes bedenkt: Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern werden verschwendet, während Afghanistan zum El Dorado für Drogenbau und „Warlords“ aller Schattierungen wird – die afghanischen Stämme sind vom Regen in die Traufe geraten.

Für uns Nationalisten gilt mehr denn je: Keine deutschen Soldaten in die Fremde, keine fremden Truppen nach Deutschland.

Soll der Tod der drei jungen Deutschen einen Sinn haben, dann kann es nur eine Reaktion geben:

Holt unsere Jungs nach Hause – sofort!

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