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11.01.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Rednerabend mit Arne Schimmer (MdL) in der Vorderpfalz

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Am 06.01. rief die NPD Rheinland-Pfalz und Vorderpfalz zu einer Rednerveranstaltung mit dem Euroexperten Arne Schimmer auf. Da dieses Thema hoch aktuell ist und jeden gleichermaßen betrifft, war der Saal mit fast 100 Menschen aus allen Schichten des Volkes gut gefüllt.
 
Doch das Beste kommt bekanntlich am Schluss. So wurde vor Schimmers Vortrag von der Landesvorsitzenden von Rheinland-Pfalz, Dörthe Armstroff, zuerst 2 neue Mitglieder in den Reihen der sozialen Heimatpartei begrüßt. Feierlich wurde ihnen der Parteiausweis überreicht. Eine schöne Geste, die bestimmt den Tatendrang der neuen Mitstreiter enorm steigern wird. Anschließend kam der Alzey-Wormser NPD-Kreistagsabgeordnete Klaus Acker  zu Wort, der in lebhafter Weise den Vorgang der Euroeinführung nachzeichnete. Auch über die NPD-Immobilie "Haus der Demokratie", und ihre enorme Wichtigkeit für den politischen Kampf in der Westpfalz, wurde den anwesenden Gästen ein Bericht vorgetragen.
 
Dann folgte der Grund warum die meisten wohl die Veranstaltung besuchten. Arne Schimmer begann seinen Vortrag. Mit sehr viel Hintergrundwissen und Kompetenz schilderte er die jetzige Lage. "Der frühere Thyssen-Vorstand Dieter Spethmann hat errechnet, daß der Euro die Deutschen seit seiner Einführung 2.500 Milliarden Euro gekostet hat. Spethmann verweist dabei nicht nur auf die immensen Mehrkosten für deutsche Kreditnehmer, sondern auch darauf, daß die Bundesrepublik ihre Außenhandelsüberschüsse der EZB schenkt, um so die Budgetdefizite von Griechenland, Italien, Spanien und Portugal zu stopfen. Im Gegenzug, so Spethmann, mehren sich zum Beispiel die Schlaglöcher in unseren Straßen, mindern sich die kommunalen Dienstleistungen und verteuert sich das Reisen mit der Bahn. Schon jetzt also verschenkt Deutschland 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, um die Kunstwährung Euro am Leben zu halten - gegen alle grundgesetzlichen Vorgaben und den Willen des Volkes." so Schimmer.
 
Arne Schimmer bekräftigte auch die NPD-Forderung nach mehr direkter Demokratie und prangerte die Praxis der Bundesregierung an, dass eigene Volk von allen wichtigen Entscheidungen auszuschließen. Ähnlich wie in der Schweiz müsse es aber nach dem Willen der sozialen Heimatpartei Volksentscheide zu allen wichtigen Fragen geben. Gerade bei der Euroeinführung, der deutschen EU-Mitgliedschaft oder dem Lissabonner Vertrag wurden wir Deutschen aber einfach übergangen.
Nun wird im Zuge der Krise und des drohenden Eurozusammenbruchs von der EU geplant das Haushaltsrecht der Länder Europas zu beschneiden. Schimmer erklärte dies an dem Beispiel der Bundesländer. Was die EU vor hat würde auf Deutschland übertragen bedeuten, dass die Bundesländer ihre Landeshaushalte beim Bund einreichen müssen. Dieser könnte dann beliebige Summen ändern, z.B. sich selbst "überweisen". Ein Skandal der weder vom Grundgesetz gedeckt währe, noch vom Volk hingenommen würde. Nun plant Brüssel genau das mit den Mitgliedsstaaten der EU. Doch wo bleibt der Aufschrei der Völker? Getarnt durch angebliche "alternativlose" Rettungsmaßnahmen scheinen wir uns heute alles gefallen zu lassen. Doch Alternativen gibt es immer. Wer behauptet es gäbe keine, ist entweder dumm oder lügt. Eine Alternative kann durchaus ein schwieriger Weg sein. Aber es gibt sie immer.
 
Die Alternative in unserem Fall wäre die Rückkehr zu den alten Währungen Europas (Der Königsweg laut Prof. Dr. Hankel) und der Austritt aus der EU zu Gunsten eines freien Europa der Vaterländer. Eine Alternative, die nötig ist, um die Kulturen und Völker Europas zu erhalten. Das der Euro scheitern wird, steht außer Frage. Doch wenn wir ihn immer länger künstlich mit Rettungsschirmen am leben erhalten, wird das böse erwachen umso schlimmer sein mit jedem Tag der vergeht.
Nach einem hoch interessanten Vortrag Schimmers, der so manchen Besucher aufrüttelte und den Kameraden auch neue Argumentationshilfen für den politischen Kampf gab, zeigte ein Liedermacher aus der Region sein können. In einer gemütlichen Runde und den Gittarenklängen des Musikers klang der Abend aus. Viele blieben noch bis in die Nacht um über das eben gehörte zu diskutieren. Und mit Sicherheit hat sich für jeden die Reise gelohnt.
 
Es bleibt dabei:
"Das Euroabenteuer geht zu Ende - Die NPD bringt die Wende!"
 
Die Wende, weg von einer Brüssler Diktatur der EU-Kommissare, hin zu einem freien Europa der Vaterländer.

Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/
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