08.11.2010

Am Sonntag ist es wieder soweit – heimattreue Deutsche werden sich am Mahnmal „Feld des Jammers“ versammeln, um an diesem symbolträchtigen Ort an die Ermordung unzähliger deutscher Soldaten und Zivilisten zu erinnern.
Veranstalter:
NPD Rheinland-Pfalz, NPD Naheland, Naso Mainz-Bingen
Veranstaltungsort:
Zwischen Bad Kreuznach und Bretzenheim an der B48
Treffpunkt:
ab 15:00 Uhr, Mitfahrerparkplatz an der Kreuzung/Kreisel von B41 und B48
Beginn: 16:00 Uhr
Redner:
Dörthe Armstroff, Landesvorsitzender NPD RLP
Markus Walter, Landesorgaleiter NPD RLP
Ingo Helge, Kreisvorsitzender NPD Naheland
Was geschah in Bretzenheim und anderen Lagern?
Laut der Haager Landkriegsordnung, die zu Beginn des 20. Jhd. alle zivilisierten Staaten der Welt ratifiziert hatten, genießen Kriegsgefangene den Schutz internationalen Rechts, darunter die Garantie einer menschlichen Behandlung und Schutz des Eigentums. Bereits 1943 einigten sich die Alliierten, die anfallenden deutschen Kriegsgefangenen nicht als Kriegsgefangene, sondern unter Nichtachtung dieser Rechte als Strafgefangene zu behandeln. Dies stellt nach dem Völkerrecht ein Kriegsverbrechen dar. Nach Überquerung des Rheins im März 1945 beginnen die Amerikaner auf Weisung Eisenhowers, entlang des westlichen Rheinufers für die deutschen Gefangenen Lager anzulegen.
Weiträumige Flächen werden beschlagnahmt, mit Stacheldraht umzäunt und die Gefangenen in täglich wachsender Zahl hinein getrieben, darunter Verwundete und Amputierte, Frauen, Kinder und alte Leute. Es ist davon auszugehen, dass sich schließlich fünf bis sechs Millionen Deutsche in den US-Lagern am Rhein befinden.
Die Zustände in diesen Lagern spotten jeder Beschreibung: Fluchtversuche werden mit sofortigem Erschießen geahndet, zuweilen ohne Grund willkürlich in die Menge geschossen, der Bevölkerung ist es bei Todesstrafe verboten, die Gefangenen zu versorgen, die Gefangenen hausen trotz Kälte, Regen und Schneeregen ohne Obdach auf nacktem Boden, der sich mit der Zeit in eine unergründliche Schlammwüste verwandelt.
Unterkünfte zu errichten, ist verboten. Zelte werden nicht ausgegeben, obwohl sie in den Depots der deutschen Wehrmacht und in denen der US-Armee reichlich vorhanden sind. In der Not gegrabene Erdlöcher werden des öfteren von Bulldozern mitsamt der „Bewohner“ zugeschüttet. Während der ersten Zeit gibt es weder Nahrung noch Wasser, obwohl die erwähnten deutschen und amerikanischen Depots überreich mit Vorräten gefüllt sind. Dem internationalen Roten Kreuz wird der Zutritt zu den Lagern verweigert, Hilfslieferungen werden zurückgewiesen. Eine Krankenversorgung findet nicht statt. Der kanadische Autor James Bacque schätzt die Zahl der auf diese Art und Weise planmäßig ermordeten Deutschen auf ca. 1 Million (in: Der geplante Tod) – bis heute ungesühnter Völkermord!
Für ein Recht auf Trauer
Unsere Achtung gilt allen Opfern von Krieg und Gewalt, naturgemäß aber vor allem den Angehörigen des eigenen Volkes. Veranstaltungen wie die jährlich in Bretzenheim stattfindenden sind vor diesem Hintergrund dringend notwendig. Die Toten unseres Volkes werden, besonders wenn sie Opfer des Terrors der sog. „Befreier“ von 1945 sind, von der derzeit herrschenden Klasse als lästiges Übel empfunden, das man nach Möglichkeit unter den Teppich kehrt.
Die deutsche Jugend aber hat ein Recht, ihrer Großmütter und –väter zu gedenken, die auf den Schlachtfeldern Europas fielen, die im alliierten Bombenhagel starben, die aus ihrer Heimat vertrieben, erschlagen und vergewaltigt wurden oder die man in Lagern wie Bretzenheim und anderen systematisch verrecken ließ. Und all dies ohne daß diese Geschehnisse mit der deutschen Kriegsschuldlüge verharmlost oder mit Hinblick auf den Holocaust gerechtfertigt werden.
Dieses Recht wird sich die deutsche Jugend von niemandem streitig machen lassen, koste es was es wolle; und erst recht nicht in einer Zeit, da amerikanische Truppen mit Unterstützung der bundesrepublikanischen Systemparteien in Afghanistan und anderswo erneut völkerrechtswidrige Angriffskriege zum Wohl des Kapitals führen und wahllos Zivilisten töten.